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DIE MUSIKER - MARIA NATANSON
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Maria Natanson ist Preisträgerin des jungen Kulturschaffenden von der Redaktion «Studnia akademicka» des Polnischen Rundfunks in Lublin zuerkannten Kulturpreises «Æurawie 2009» in der Kategorie «Klang». Die Bekanntmachung der Ergebnisse des Wettbewerbs und die feierliche Überreichung der Statuette fand am 4. Mai 2009 auf dem «Æurawie»-Galaabend im Konzertstudio von Radio Lublin statt.
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MARIA NATANSON - Gesang, Geige, Kemence, Bracsa Sie spricht mehrere Dialekte der Roma-Sprache, und ihre charakteristische, starke Stimme sowie ihre unbestreitbare Virtuosität als Geigerin begeistert sowohl das polnische als auch das Roma-Publikum. Die 22-jährige polnische Solistin - «der größte Trumpf und zugleich das Markenzeichen von Čači Vorba» - die von vielen als «die bedeutsamste Stimme der polnischen World-Music-Szene der letzten Jahre» angesehen wird, ist eine Art musikalische Rebellin. Die frisch ausgezeichnete «junge Lubliner Interpretin des Jahres» entstammt einer Familie mit zutiefst klassischen Musiktraditionen. Ihr Großvater, der bekannte Komponist zeitgenössischer Musik Tadeusz Natanson, gilt auch als Pionier der polnischen Musiktherapie. Aber im Gegensatz zu ihren berühmten, klassisch ausgebildeten Vorfahren wählte Maria ihren eigenen Weg musikalischer Entwicklung. Im Alter von 14 Jahren gab sie die Musikschule auf und lief von zu Hause weg - in die Karpaten, um dort von authentischen Dorfmusikanten die traditionelle Musik zu lernen. Im Laufe der nächsten 5 Jahre durchwanderte sie die Gebiete der Schlesischen und der Saybuscher Beskiden, der Tatra, der Zips und der Slowakei auf der Suche nach lebendiger Karpaten- und Romamusik. Zuerst als Schülerin und dann als vollberechtigtes Mitglied von Kapellen, die von bekannten Goralen-, slowakischen und Romamusikern geleitet wurden, lernte sie Hunderte von Melodien und Liedern in Dutzenden von Sprachen und Dialekten, die man auf dem riesigen, multikulturellen Gebiet der Karpaten antreffen kann. Ein halbes Jahr lebte sie auch mit den Romamusikern der Gruppe Ka³e Ba³a zusammen und ging mit ihnen auf Reisen. Im Jahre 2002 begann Maria Natanson ihr Abenteuer mit Čači Vorba, einer vorwiegend aus ostpolnischen (Lublin) und westukrainischen (Lemberg) Musikern bestehenden Gruppe, in der sie sich auf ihre geliebte Karpaten-, Balkan- und Zigeunermusik konzentriert. 2007 trat sie auch dem schon seit über 20 Jahren bestehenden Sankt-Nikolaus-Orchester (Orkiestra ¶w. Miko³aja) bei. Im Verlauf dieser wenigen Jahre aktiver Bühnenarbeit hat sie 4 CD-Alben aufgenommen, wurde Preisträgerin des größten polnischen Folkmusik-Wettbewerbs (Festival des Polnischen Rundfunks «Nowa Tradycja», 2006 mit der Gruppe Čači Vorba) und gab mehrere Hundert Konzerte im In- und Ausland. Ihre letzten Auftritte auf dem Rainforest World Music Festival stießen bei den asiatischen und europäischen Kritikern und Liebhabern der World Music auf große Begeisterung. Discographie von Maria Natanson: - Čači Vorba - Szczera Mowa - Red Taboret 2008 - Orkiestra ¶w. Miko³aja - Nowa Muzyka - Ferment 2007 - Nowa Tradycja - Antologia Polskiego Folku (sk³adanka festiwalu)- Polskie Radio 2007 - Orkiestra ¶w. Miko³aja - Lem-agination - OpenSurces 2007 - Miko³ajki Folkowe 2006 (sk³adanka festiwalu) - 2006 - Transkapela - Over The Village - Ferment 2006 - XI Spotkania Folkowe - Z wiejskiego podwórza (sk³adanka festiwalu) - Stowarzyszenie Mi³o¶ników Kultury Ludowej 2006 |
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